Über uns Leistungen Referenzen Unsere Partner Rund um Haus & Dach
Startseite Rund um Haus & Dach Energiesparverordnung 2009

Rund um Haus & Dach


Checkliste für Ihr Haus Energiesparverordnung 2009 Fördermittel / Subventionen

Kontakt Impressum Datenschutzerklärung

Energiesparverordnung 2009



Energieeinsparverordnung (EnEV 2009 vom29.4.09) gilt ab 1.10.2009

Die Novelle der Energiesparverordnung (EnEV 2009) vom 29.4.2009 tritt am 1.10.2009 in Kraft. Die Bundesregierung hatte am 18.3.2009 die EnEV 2009 mit den Maßgaben des Bundesrates beschlossen. Der Bundesrat hatte am 6.3.2009 den Vorschlag der Bundesregierung vom 18. Juni 2008 übernommen. Die nächste Novelle der EnEV ist für 2012 geplant.

Die Bundesregierung hatte im Sommer 2007 die Eckpunkte für ein »Integriertes Energie- und Klimaprogramm (IEKP) beschlossen, dass auch eine Änderung der EnEV für 2009 und 2012 vorsah. In 2 Schritten sollen die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden um jeweils 30% erhöht werden.

Die wesentlichen Neuerungen der EnEV 2009 sind:

* die Verschärfung der Anforderungen an die Energieeffizienz beim Primärenergiebedarf um ca. 30% und beim Transmissionswärmebedarf um ca. 15%.
* die Einführung der DIN V 18599 als alternative Nachweismethode für Wohngebäude.
* die Einführung des Referenzgebäudeverfahrens für Wohngebäude.
* der bisher nach dem A/Ve-Verhältnis gestaffelte max. spezifische Transmissionswärmeverlust für Wohngebäude wurde um etwa 10 % verschärft und wird jetzt nach Gebäudetypen gestaffelt.
* Für Nichtwohngebäude gelten mit der EnEV 2009 Höchstwerte der mittleren U-Werte für Bauteilgruppen einer Zone. Gegenüber der EnEV 2007 bedeutet das vor allem für große und kompakte Gebäude eine starke Erhöhung der Anforderungen um bis zu 40%. Bisher konnte der Höchstwert des spezifischen Transmissionswärmetransferkoeffzienten innerhalb des gesamten Gebäudes ausgeglichen werden.
* die Pflicht zur zur Prüfung des Einsatzes alternativer Energieversorgungssysteme bei Neubauten entfällt und wird jetzt durch das EEWärmeG (siehe unten) sichergestellt.
* selbst erzeugter Strom aus erneuerbaren Energien kann mit dem Energiebedarf verrechnet werden.
* Elektrische Speicherheizsysteme dürfen in Gebäuden mit mehr als 5 Wohneinheiten nicht mehr eingebaut werden. Vorhandene elektrische Speicherheizsysteme, die älter als 30 Jahre sind, müssen durch andere Heizsysteme ausgetauscht werden.
* die maximalen U-Werte für Außenbauteile bei Änderungen an bestehenden Gebäuden nach Anlage 3 wurden um 20-30% verschärft.
* bei Änderungen an bestehenden Gebäuden hat der Unternehmer dem Eigentümer eine Unternehmererklärung über die Einhaltung der Vorschriften der EnEV auszuhändigen.
* die Bezirksschornsteinfegermeister überprüfen im Rahmen der Feuerstättenschau die Einhaltung der Vorschriften für Heizanlagen.
* die Pflicht zur Nachrüstung der Dämmung der obersten Geschossdecke wird ausgeweitet und gilt ab 2012 auch für begehbare Geschossdecken.

Bezüglich der Energieausweise, die mit der EnEV 2007 eingeführt wurden, gibt es außer einigen Klarstellungen keine Änderungen

Vermutlich ist mit dem Inkrafttreten der EnEV 2009 auch mit einer Anpassung der Konditionen der »KfW-Förderprogramme zu rechnen, da die bisherigen erhöhten Anforderungen der KfW dann den gesetzlichen Mindestanforderungen entsprechen.

Hinweis: Seit 1.1.2009 gilt auch das »Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz - EEWärmeG. Mit diesem Gesetz werden Eigentümer verpflichtet, beim Neubau erneuerbare Energien zur Wärmeerzeugung einzusetzen.

Wir beraten Sie gern, welche Möglichkeiten Sie haben, stellen den Kontakt her und übernehmen für Sie die Formalitäten.